Erste Kreistagssitzung:
Geht das undemokratische Theater der anderen Parteien weiter?
Bevor am vergangenen Montag der neu gewählte Kreistag erstmals zusammentrat, hatte es Signale einiger anderer Parteien gegeben, daß sie in Zukunft einen anderen Umgang mit der AfD pflegen wollten, als dies seit 2020 der Fall gewesen war.
Die Bilanz nach der ersten Kreistagssitzung fällt zwiegespalten aus: Einerseits kamen einige Kreisräte unbefangen auf uns zu und sprachen ganz normal mit uns – was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, aber in den letzten sechs Jahren fast nie der Fall war. Eine Aufzählung der Unhöflichkeiten und Vorkommnisse, über die man nur den Kopf schütteln kann, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen.
Andererseits war die Ausgrenzungspolitik der anderen Parteien uns gegenüber weiter deutlich zu spüren: Die AfD erhielt nicht einmal die Unterstützung für einen Kandidaten in der Zählkommission, der bei der Wahl des ersten Stellvertreters des neuen Landrats die Stimmen auszählen wollte.
Die Grün:Innen nahmen es sich zudem heraus, von den „demokratischen Fraktionen“ zu faseln, um damit auszudrücken, daß die AfD in ihren Augen eben keine „demokratische Partei“ sei.
Daß der Aindlinger Altbürgermeister Tomas Zinnecker dieses lächerliche Gebaren scharf kritisierte, rechne ich ihm hoch an.
Vor diesem Hintergrund hoffe ich, dass die anderen Fraktionen am kommenden Montag vernünftig und demokratisch handeln und bei der Entsendung von Vertretern des Kreistags in Gremien und Verbänden die Kandidaten der AfD angemessen berücksichtigen.
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Simon Kuchlbauer
Kreisrat in Aichach-Friedberg
Für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung!
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